Maida Appel

Schnittstücke Leben

Kante

 

Kante Zeit

Schmaler Pfad

Gähnt sie selbst

Königin

Milchglas Grund

schwarz weit unten

haust und zermalmt

zu ihr gestürzt.

Mai 8, 2008 Posted by | Lyrik | 1 Kommentar

Wirklichkeit

 

Wirklichkeit

Bild male

Sonne hinten kommt

Kommt vorn

Wirklichkeit Farben

Inneinander verlaufen

Unmengen verzerrter Formen

Wogen Farben

Schemenhaft

Endloser Überlagerung

Verschiedenheit

Erahnt können

Sonne nicht

Formen Farben

Wirklichkeit

Unlösbar verwoben

Hochkonzentriert Schwärze

Wirklichkeit

Immer

Mai 8, 2008 Posted by | Lyrik | Hinterlasse einen Kommentar

Brücken

endederwelt.jpg

zu viele Brücken gebaut

und abgerissen

manchen Händen vertraut

und durchgebissen

die hauchdünne Haut

zum Zerreißen gespannt

bin überall gewesen

ins Nirgends verbannt

hab die Träume hoch bauend

die Wahrheit verbrannt

die Momente gesammelt

die Verknüpfung verkannt

doch aufrecht gehend

lauf ich jetzt durch die Wand

bin angekommen

in dem anderen Land

das heißt Sein und Bleiben

bis zum anderen Rand

hier steh ich wieder

wo ich dich einst fand

und am Ende will ich sagen

ich hab dich gekannt

März 31, 2008 Posted by | Lyrik | 3 Kommentare

Morgen

wald.jpg

Eine Wimper nur bis morgen

gestern war ein langer Weg.

Hinterm Vogelnest verborgen

find ich heut den kleinen Steg.

Folge ihm zu bunten Steinen,

eine handvoll nehm ich mir

von den klaren und den reinen,

alle andern lass ich hier.

Gehe weiter, leg mich nieder

wo ich kleine Samen find.

Heb sie auf und werf  sie wieder

mit den Steinen in den Wind.

Langsam wird es um mich Nacht,

ich spüre ihre Knöpfe kaum

und weil ich heute viel gelacht

sprießt morgen früh ein neuer Baum.

März 31, 2008 Posted by | Lyrik | 1 Kommentar

Ganz nach Plan

jenaleeuchtet.jpg

Rennst von einer Bühne weiter

zur nächsten, zappelst

immer heiter

erfüllst du alles ganz nach Plan.

So weit so gut

und fast geschafft

die starke Glut

nochmal entfacht

alle Kraft nach draußen kehren

sehen wie du Farbe schaffst

und vom eignen Geben zehren

bis der Tag ein Ende hat.

Dann sitzt du leise bei dir selbst

betrachtest dich im heut’gen Bild

spürst wie du dir selbst gefällst

so ganz nach Plan

so frei  und wild.

März 31, 2008 Posted by | Lyrik | Hinterlasse einen Kommentar

Selbst

wasserfuse.jpg

Gehen

kennt viele Arten

Stehen

heißt nicht immer warten

Kommen

heißt sich gehen sehen

und Warten

heißt immer weiter gehen

Gehen, Stehen,  Warten und Kommen

sind zeitgleich im Sein dem Selbst vorweggenommen.

Gehen

ohne zu warten

ist wie Skatspiel – nur ohne Karten

Kommen

ohne zu stehen

ist am Sein vorbeizugehen

den Sein

heißt wartend gehen

und kommend stehen.

Das Sein im Selbst nie zu verlieren

heißt Bewegung mit Stillstand zu koordinieren.

März 30, 2008 Posted by | Lyrik | Hinterlasse einen Kommentar

Hier bin ich

373.jpg

Hier bin ich also. Mit der Seite für meine Gedichte und Geschichten, mit meinen Schnittstücken von Leben und Werden. In Kürze kommen die ersten Texte. Herzlich willkommen und viel Spaß beim Lesen!

März 30, 2008 Posted by | Allgemeines | 1 Kommentar