
zu viele Brücken gebaut
und abgerissen
manchen Händen vertraut
und durchgebissen
die hauchdünne Haut
zum Zerreißen gespannt
bin überall gewesen
ins Nirgends verbannt
hab die Träume hoch bauend
die Wahrheit verbrannt
die Momente gesammelt
die Verknüpfung verkannt
doch aufrecht gehend
lauf ich jetzt durch die Wand
bin angekommen
in dem anderen Land
das heißt Sein und Bleiben
bis zum anderen Rand
hier steh ich wieder
wo ich dich einst fand
und am Ende will ich sagen
ich hab dich gekannt
März 31, 2008
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maidaappel |
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Eine Wimper nur bis morgen
gestern war ein langer Weg.
Hinterm Vogelnest verborgen
find ich heut den kleinen Steg.
Folge ihm zu bunten Steinen,
eine handvoll nehm ich mir
von den klaren und den reinen,
alle andern lass ich hier.
Gehe weiter, leg mich nieder
wo ich kleine Samen find.
Heb sie auf und werf sie wieder
mit den Steinen in den Wind.
Langsam wird es um mich Nacht,
ich spüre ihre Knöpfe kaum
und weil ich heute viel gelacht
sprießt morgen früh ein neuer Baum.
März 31, 2008
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maidaappel |
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Rennst von einer Bühne weiter
zur nächsten, zappelst
immer heiter
erfüllst du alles ganz nach Plan.
So weit so gut
und fast geschafft
die starke Glut
nochmal entfacht
alle Kraft nach draußen kehren
sehen wie du Farbe schaffst
und vom eignen Geben zehren
bis der Tag ein Ende hat.
Dann sitzt du leise bei dir selbst
betrachtest dich im heut’gen Bild
spürst wie du dir selbst gefällst
so ganz nach Plan
so frei und wild.
März 31, 2008
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maidaappel |
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